Jedes Kind berührt,
unabhängig davon, wie lange es bleibt.
Wenn die Schwangerschaft / Geburt nicht so verläuft wie erwünscht ...
Der Verlust eines Kindes ist für eine schwangere Frau / Mutter und den Vater des Kindes eine besonders belastende Herausforderung. Die Zeit steht still. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Die Gefühle fahren Achterbahn.
Warum passiert mir / uns das? Wie kann ich diesen Moment bewusst und in Liebe für das Baby und mich selbst erleben?
Geht es der Seele des Babys gut? Möchte es uns noch etwas mitteilen?
Und etwas später dann : Wozu lädt mich diese Erfahrung ein?
Wenn ein Kind geht
Im Falle einer kleinen Geburt (Fehlgeburt), einer Totgeburt oder auch, wenn Du Dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, begleite ich Dich und diese besondere Geburt, um
- Dir einen heiligen Raum zur Unterstützung zu halten und
- Deinem Körper zu helfen, diesen Übergang leichter zu erleben.
Gleichzeitig stehe ich in Kontakt mit der Seele des Kindes, damit sie sich auf ihrem Weg gehört und unterstützt fühlt. Ich begleite ihren Übergang und nehme wahr, was sie in diesem Prozess braucht, um heil in der anderen Welt wieder anzukommen.
Gerade bei einem Schwangerschaftsabbruch bleibt oft wenig Zeit, innerlich nachzukommen. Zwischen Untersuchungen, Entscheidungen und dem, was geschieht, geht leicht verloren, was ebenfalls da ist: die Beziehung zu diesem Kind – auch wenn sie in diesem Moment kaum spürbar ist.
Die Begleitung schafft Raum für einen bewussten Abschied und für das, was zwischen Dir und Deinem Kind noch gesehen, gefühlt oder mitgeteilt werden möchte. Nicht alles lässt sich verstehen. Doch manches wird vielleicht verständlicher.
Wo immer sein weiterer Weg hinführt – die Verbindung zu diesem Kind bleibt Teil Deiner Geschichte.
Du bist Mutter geworden, wie alle anderen Gebärenden auch.

Und so ist es, daß manche Seelen ihre Reise zur Erde abbrechen.
Auch wenn Kinder nur kurz bleiben, berühren sie zutiefst und hinterlassen Spuren.
Ihr Kommen und Gehen kann Fragen aufwerfen, Zusammenhänge sichtbar machen und etwas in Bewegung bringen. Manchmal eröffnet sich dadurch ein neuer Blick auf das eigene Leben.
Was daraus entsteht, zeigt sich oft erst mit der Zeit.
