Zwischen den Welten braucht es Vertrauen
Rebekka Gabriela Specht
Begleiterin für Schwangerschaft, Geburt und die seelischen Übergänge des Lebens.
Autorin. Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.
Im Laufe meines Wirkens mit Menschen habe ich erfahren dürfen, wie sehr die Zeit vor der Geburt, die Art der Ankunft auf Erden und frühe Erfahrungen unser Leben prägen.
Immer wieder führt meine Arbeit mich an jene Übergänge, die sich nicht vollständig erklären lassen und dennoch tief auf uns wirken: zur Zeugung, in die Schwangerschaft, an die Geburt eines Kindes, zu den Spuren des eigenen Ankommens und manchmal auch dorthin, wo ein Kind wieder geht.
Dahinter stehen die großen Fragen des Lebens:
Woher kommt ein Mensch? Was bringt er mit?
Und wenn sein Leben nur von kurzer Dauer sein sollte –
mit was geht er wieder?
Für mich steht jedoch nicht das Wissen im Vordergrund, sondern die Art,
wie wir einen Menschen auf seiner Reise ins Leben begleiten, damit er sich gesehen, gehört und willkommen fühlt,
und was geschieht, wenn wir beginnen zu erfassen, was bisher im Verborgenen gewirkt hat.

Meine Vision
Ich wünsche mir eine Welt,
in der Kinder als ganze Wesen empfangen werden.
Eine Welt, in der Schwangerschaft und Geburt
nicht nur als medizinische Ereignisse verstanden werden,
sondern auch als seelische Übergänge.
Und in der die Erfahrungen rund um die eigene Ankunft auf Erden
ihren Platz haben dürfen —
nicht um in der Vergangenheit zu bleiben,
sondern um freier in der Gegenwart zu leben.
Wie wir empfangen werden, macht einen Unterschied.
.. und so verändert sich die Welt mit jeder Geburt.
Meine Geschichte
Die Geburt meines ältesten Sohnes hat mein Leben in eine Richtung gelenkt, die ich damals nicht vorhersehen konnte.
Die Suche nach Antworten für ihn führte mich zunächst zu alternativen Heilmethoden. Zusätzlich herausgefordert als Mutter von zwei kleinen Kindern, wurde mit der Zeit daraus eine Auseinandersetzung mit meiner eigenen Geschichte. Themen, die ich lange unter Kontrolle gehalten hatte, wollten gesehen werden. Was als Suche nach Unterstützung für meine Söhne begann, wurde zu einem Weg zu mir selbst.
Rückblickend waren es vor allem die schwierigen Zeiten, die mich gelehrt haben, genauer hinzuschauen.
Was mich dabei immer getragen hat, ist die Überzeugung, daß es einen Weg gibt. Dieser mag sich nicht sofort zeigen, nicht immer geradlinig sein, und auch nicht unbedingt so wie wir es erwarten oder uns wünschen, aber es gibt ihn. Viele Einflüsse wirken dabei mit, die wir nicht immer direkt erkennen können.
Bis heute vertraue ich deshalb weniger auf Konzepte als auf Erfahrung.
Entscheidend ist für mich nicht, was richtig klingen sollte, sondern was sich im Leben tatsächlich zeigt.
Ich stelle Fragen, beobachte, höre zu und suche nach dem, was hinter den Dingen wirkt;
nicht aus Neugier, sondern weil sich dort oft der Schlüssel für Veränderung verbirgt.
Große Erklärungsmodelle haben mich nie besonders interessiert. Mich interessiert, was Menschen hilft, was Zusammenhänge verständlicher macht, und was dazu beiträgt, daß jemand seinen eigenen Weg wieder klarer sehen kann.
Dabei vertraue ich auf Erfahrung, Wahrnehmung und die Weisheit des Lebens selbst.
Nicht alles lässt sich erklären. — Doch vieles lässt sich erfassen.
Weitere Räume für Frauen, Mütter, Kind & Familie und Begleitende findest Du auf meiner Hauptseite Präsent im Leben SEIN.
